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Zahl - Text - Bild im Volkskalender. Zur Intermedialität und Polyfunktionalität eines populären Lesestoffes

23./24. Juni 2006, Universität Zürich

 

Der Kalender, der seit Anfang der Druckgeschichte eines der wichtigsten Printmedien darstellt, hat im Laufe seiner Geschichte eine wechselvolle Entwicklung vollzogen. Er ist nicht nur ein Zeitweiser, ein Wissens-, Informationsvermittler und Unterhalter, sondern auch, wenn er als Journal oder Notizbuch diente (handschriftliche Einträge), ein individueller Wissensspeicher bzw. eine individuelle Gedächtnishilfe (script memory anstelle des brain memory). Die Tagung des SNF-Projekts "Zahl - Text - Bild. Schweizer Volkskalender von 1500 bis 1900" soll verschiedene Aspekte der Geschichte des Kalenders interdisziplinär beleuchten. Dabei soll ein Beitrag zur Erforschung des Wechselspiels der einzelnen Elemente untereinander und ihre Einbindung in Herstellungsprozess und Rezeption geleistet werden.
Die Tagung wendet sich vor allem an Fachwissenschaftler kulturwissenschaftlicher Disziplinen, interessierte Zuhörer sind willkommen. Geladen sind Referenten zu folgenden Themenschwerpunkten:
1.) Bilder/Illustrationen im Volkskalender
2.) Nachrichtentexte (non-fiction)
3.) Literaturwissenschaftliche Gruppe
4.) Buchgeschichtliches zum Kalender
5.) Volksaufklärung, Mentalitätsgeschichte.

 

Organisation:
SNF-Projekt "Zahl - Text - Bild. Schweizer Volkskalender von 1500 bis 1900" unter der Leitung von PD Dr. Alfred Messerli mit Unterstützung des Instituts für Populäre Kulturen der Universität Zürich

Finanzielle Unterstützung:
Schweizerischer Nationalfonds
Hochschulstiftung der Universität Zürich
Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
Schweizerisches Landesmuseum Zürich

 

 

 


 
Letzte Aktualisierung: 22.11.2008
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